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Solarpark Breisach-Hochstetten - jetzt wird aus Planung Umsetzung

Web-Editor
26. Aug.
4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 5. Okt.


 

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Interessierte

 

es gibt diese Momente bei einem großen Projekt, in denen man nach vielen Monaten Planung, Gesprächen, Gutachten, Verträgen, Abstimmungen und gelegentlich auch einer Portion Geduld merkt:

 

Jetzt bewegt sich etwas Entscheidendes.

 

Genau an diesem Punkt stehen wir mit unserem Solarpark Breisach-Hochstetten. In den vergangenen Monaten haben wir gemeinsam viele Hürden genommen.

Heute können wir Ihnen deshalb über mehrere wichtige Fortschritte berichten.

 

1. Der entscheidende Schritt beim Netzanschluss -bezug ist geschafft


Am 25. August 2026 haben wir von der Netze BW die lang erwartete positive Rückmeldung zu unserem Netzanschluss- Bezug erhalten.

 

Damit besteht nun auch die Perspektive für den von uns benötigten Netzbezug für den Batteriespeicher.

Zusammen mit der bereits bestehenden Einspeisemöglichkeit von bis zu 10 MW ist dies ein ganz wesentlicher Meilenstein für unser Projekt aus Photovoltaikanlage und Batteriespeicher.

 

Nach Abschluss und Unterzeichnung der noch erforderlichen vertraglichen und technischen Unterlagen besteht nach aktuellem Planungsstand die Möglichkeit, den Netzanschluss bereits im 1. Quartal 2027 am vorgesehenen Netzanschlusspunkt beziehungsweise über das Umspannwerk zu realisieren.

 

Das ist für uns weit mehr als eine technische Nachricht. Ohne Netz kein Solarpark. Ohne Netzbezug kein Speicher. Und ohne beides keine regionale Energiewende.

Deshalb dürfen wir an dieser Stelle durchaus sagen: Ein sehr großes Stück Arbeit hat sich gelohnt.

 

2. Bauleitplanung: Unterlagen vollständig bei fsp

Auch bei der planungsrechtlichen Entwicklung unseres Solarparks sind wir einen entscheidenden Schritt weiter.

Von Seiten der BEBeG wurden sämtliche erforderlichen und fortgeschriebenen Planungsunterlagen an das von der Stadt Breisach beauftragte Stadtplanungsbüro fsp übermittelt.

 

Damit liegen nach unserem derzeitigen Kenntnisstand die Voraussetzungen vor, dass FSP die notwendigen Unterlagen für die weitere Beratung und Beschlussfassung im Gemeinderat vorbereiten kann. Ein besonders wichtiger Termin ist deshalb die Gemeinderatssitzung am Dienstag, 22. September 2026.

 

Wir möchten Sie, liebe Genossinnen und Genossen, schon heute sehr herzlich einladen, an dieser Sitzung teilzunehmen.

Es wäre ein starkes Zeichen, wenn möglichst viele Mitglieder unserer Bürgerenergiegenossenschaft an diesem Abend Flagge zeigen:

Dieses Projekt wird nicht von irgendeinem anonymen Investor entwickelt – es wird von Bürgerinnen und Bürgern unserer Region getragen.

 

Und weil nach langen Sitzungen nicht nur Strom fließen sollte, möchten wir Sie im Anschluss – soweit es der Ablauf des Abends zulässt – gerne noch zu einem kleinen gemeinsamen Umtrunk vor dem Rathaus in Breisach einladen.

 

Dann können wir hoffentlich gemeinsam auf den nächsten erreichten Meilenstein anstoßen.

 

3. Die Projektstruktur für die nächste Phase steht


Parallel zur technischen und planungsrechtlichen Entwicklung haben wir intensiv an einer belastbaren gesellschaftsrechtlichen Struktur für die Realisierung und Finanzierung des Solarparks gearbeitet. Gemeinsam mit Dr. Schäfer wurde die Struktur einer GmbH & Co. KG vorbereitet.

 

Das Grundprinzip ist dabei für uns von zentraler Bedeutung:

Die Bürgerenergiegenossenschaft soll die Kontrolle über das Projekt behalten.

Vorgesehen ist deshalb eine Struktur, bei der die BEBeG die maßgebliche gesellschaftsrechtliche Kontrolle über die Komplementär-GmbH und damit über die Projektgesellschaft ausübt.

 

Auch auf Geschäftsführungsebene soll Kontinuität gewährleistet werden.

Die Vorstände der BEBeG, Andreas Savelkouls und Thomas Harter, sollen zugleich Verantwortung in der Geschäftsführung der Projektgesellschaft übernehmen.

Damit bleiben

·       Projektentwicklung,

·       strategische Entscheidungen,

·       Finanzierung,

·       Betrieb und

·       wirtschaftliche Kontrolle

eng mit der Bürgerenergiegenossenschaft verbunden und jede Genossin und Genosse haben ein Mitspracherecht.

 

Für uns ist das ein entscheidender Punkt:

Wir wollen Kapital für unser Projekt gewinnen – aber nicht die Kontrolle über unser Projekt verlieren.

 

Der Solarpark Breisach-Hochstetten soll auch langfristig ein Bürgerenergieprojekt bleiben.

 

4. Im Oktober- November beginnt die nächste große Etappe: die Finanzierung


Mit dem Fortschritt beim Netzanschluss, der Bauleitplanung und der gesellschaftsrechtlichen Struktur können wir nun die nächste entscheidende Phase vorbereiten.

 

Dabei wollen wir zwei Gruppen ansprechen:

  1. Genossinnen und Genossen, die sich im Rahmen der vorgesehenen Beteiligungsmöglichkeiten mit Anteilzeichnungen weiter engagieren möchten.

  2. Private und institutionelle Investoren, die bereit sind, sich mit größeren Beträgen als Kommanditisten an der Projektgesellschaft zu beteiligen.

 

Dabei gilt für uns weiterhin:

Bürgerkapital soll Vorrang haben.

Denn je größer der Anteil des Kapitals ist, der aus unserer Region kommt, desto größer ist auch der Teil der zukünftigen Wertschöpfung, der hier in der Region bleibt.

  • Aus Sonne wird Strom.

  • Aus Strom wird wirtschaftlicher Ertrag.

Und aus diesem Ertrag soll möglichst viel wieder den Menschen zugutekommen, die dieses Projekt möglich gemacht haben.

Als nächstes werden auf den positiven Ergebnissen aufbauenden Businesspläne

 

5. Wir kommen unserem Ziel immer näher


Als wir begonnen haben, war vieles noch eine Idee auf Papier.

Heute sprechen wir über rund 6 MWp Photovoltaikleistung, einen leistungsfähigen Batteriespeicher, einen gesicherten Einspeiserahmen von bis zu 10 MW,


die Perspektive für den erforderlichen Netzbezug, eine weit fortgeschrittene Bauleitplanung, eine vorbereitete Projektgesellschaft und eine Finanzierung, die nun konkret vorbereitet wird.

 

Das ist ein großer Fortschritt.

Natürlich liegt noch Arbeit vor uns. Ein Projekt dieser Größenordnung wird nicht mit einem einzigen Beschluss, einem einzigen Vertrag oder einem einzigen Händedruck realisiert.

Aber die Richtung stimmt. Und vor allem:

 

  • Die entscheidenden Bausteine beginnen sich zusammenzufügen.

 

Unser herzlicher Dank

Viele Menschen haben in den vergangenen Monaten Zeit, Fachwissen, Geduld und persönliche Energie in dieses Projekt eingebracht.

Wir danken unseren Genossinnen und Genossen für das Vertrauen, den Mitgliedern unserer Gremien für ihre Arbeit und allen Planern, Fachbüros, Unterstützern und Gesprächspartnern, die dazu beitragen, dass aus unserer gemeinsamen Idee Realität werden kann.

 

Eine Bürgerenergiegenossenschaft lebt davon, dass viele Menschen ein gemeinsames Ziel tragen.

 

Und genau darin liegt unsere Stärke.

 

Deshalb unsere Bitte: Kommen Sie am 22. September 2026 zur Gemeinderatssitzung.

Zeigen wir gemeinsam, dass hinter dem Solarpark Breisach-Hochstetten nicht nur Module, Batteriespeicher, Kabel und Verträge stehen.

Dahinter stehen Menschen aus Breisach und unserer Region, die Verantwortung für ihre eigene Energieversorgung übernehmen wollen.

 

Wir freuen uns darauf, diesen nächsten wichtigen Schritt gemeinsam mit Ihnen zu gehen – und anschließend hoffentlich gemeinsam vor dem Rathaus darauf anzustoßen.

 

Mit herzlichen und sonnigen Grüßen


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